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Wärme aus der Erde

Die Wärme der Erde kann in Verbindung mit einer Wärmepumpe nahezu überall genutzt werden. Bereits zwei Meter unter der Erdoberfläche herrscht das ganze Jahr hindurch, bedingt durch die Wärmestrahlung der Sonne, eine relativ gleichmäßige Temperatur von 7 bis 13 Grad Celsius. Bei der Nutzung dieser so genannten oberflächennahen Geothermie wird dem Erdreich Wärme entzogen und die so gewonnene Wärmeenergie zum Heizen oder für die Warmwasserbereitung genutzt. Dazu wird eine Wärmepumpe benötigt. Diese arbeitet ähnlich wie ein Kühlschrank mit einem Kompressor, der ein Kältemittel zirkulieren lässt, das nacheinander verdampft, verflüssigt und wieder entspannt wird. Die Wärmepumpe gehört zu den saubersten Wärmeerzeugern überhaupt. Die Nutzung von Erdwärme kann auf zwei wesentliche Arten geschehen:

Zum einen mit einer als Wärmeträger verwendeten Flüssigkeit, welche durch die Wärmepumpe in eine bis zu 100 Meter tiefe Erdbohrung gepumpt wird, oder auch über eine flächig in zirka anderthalb Metern Tiefe verlegten Leitung im Gartenbereich geleitet werden kann und dabei dem Erdreich Wärme entzieht. Diese dann über das beschriebene Verfahren "kostengünstig" im Haus nutzbar gemacht wird.

Bohrung einer Erdwärmesonde für ein Einfamilienhaus

Anbindung der Leitungen ins Haus

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Matthias Büscher
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